Die Nixe ist ein Objekt der Künstlerin Gundula Menking, die sie als Auftragsarbeit für die Ausstellung „Kunstinsel im Stadtpark“ für die Stadt Buxtehude entwarf. Dort durfte die Nixe ein Jahr lang auf einem Ponton im Buxtehuder Viver treiben.
Die Künstlerin wollte einen Bezug zur „Märchenstadt“ Buxtehude herstellen und entwarf bewusst ein narratives, märchenhaftes und poetisches Werk als Gegenstück zu manch Abstraktem. Die Meerfrau am Steuer eines Bootes zu platzieren, hat einerseits damit zu tun, dass Gundi grundsätzlich in ihren Werken „Fundstücke“ verarbeitet (Salzholz aus dem Meer, Metall aus den Bombennächten Hamburgs) und dem Wunsch, dieser Nixe mehr weibliche Eigenständigkeit zu verleihen.
Gundula Menkings Anliegen ist es, Kunst nicht nur als „egozentriertes Etwas“ in Erscheinung treten zu lassen, sondern ihr die Möglichkeit zu geben, auch in sozialer Hinsicht „tätig“ zu werden, Menschen anzuregen zu eigenen Fantasien, Geschichten, vielleicht zu eigenem kreativem Handeln.
Diesen Wunsch fing unsere Bürgermeisterin Sonja Zinke auf, die sich beim Anblick der Nixe, die zuletzt im Garten der Künstlerin auf dem Trockenen lag, erinnert fühlte an den Film „Die wunderbare Welt der Amelie“. Sonja fand: „Die Nixe muss reisen“ und entwarf spontan den Plan zu unserem Kulturprojekt – Nixe Unterwegs.